Wie die Texte entstehen

Die Texte auf IFIS entstehen im Dialog – und ich möchte transparent machen, was das bedeutet.

Der Ausgangspunkt ist meine eigene Suche

Die Fragen, Beobachtungen und Zusammenhänge, aus denen IFIS entsteht, beschäftigen mich zum Teil seit vielen Jahren. Sie reichen zurück bis zu meiner Magisterarbeit und verbinden Erfahrungen aus Sportwissenschaft, Pädagogik, Training, Familie und Alltag mit der fortlaufenden Auseinandersetzung mit menschlichen und gesellschaftlichen Bedingungen.

Ein Artikel beginnt deshalb meist nicht mit dem Auftrag, zu einem beliebigen Thema einen Text zu erzeugen. Am Anfang steht eine Beobachtung, eine Frage oder eine Verbindung, die ich verstehen und weiterverfolgen möchte.

Zur zeitlichen Einordnung: UN-Dokumente

Am 9. Oktober 2026 bin ich erstmals auf die hier diskutierten Dokumente und Konzepte der Vereinten Nationen gestoßen, insbesondere auf Beyond GDP und den Bericht Counting What Counts: A Compass of Progress for People and Planet. Erst an diesem Tag wurde mir bewusst, wie deutlich sich manche dieser Ansätze mit meinen bisherigen Überlegungen überschneiden.

Die bis zu diesem Zeitpunkt auf IFIS veröffentlichten grundlegenden Gedanken und Texte sind nicht aus der Lektüre dieser UN-Dokumente entstanden. Ihre gedanklichen Wurzeln liegen in meiner Magisterarbeit, meinen eigenen Beobachtungen und Erfahrungen sowie der langjährigen Auseinandersetzung mit menschlicher Funktionsfähigkeit, gesellschaftlichen Strukturen und Lebensbedingungen. Bei der Ausarbeitung der Texte hat mich KI als Denk- und Schreibpartner unterstützt, wie auf dieser Seite beschrieben.

Die Übereinstimmungen mit den UN-Ansätzen sind für mich eine nachträglich entdeckte Verbindung, keine ursprüngliche Vorlage. Künftig möchte ich diese internationalen Arbeiten ausdrücklich als Bezugsrahmen heranziehen, Gemeinsamkeiten ebenso wie mögliche Unterschiede transparent benennen und meine Gedanken im Dialog mit ihnen weiterentwickeln.

KI als Denkpartner

Für diese Arbeit nutze ich KI im Dialog. Sie hilft mir,

  • Gedanken zu sortieren und Zusammenhänge sichtbar zu machen,
  • Gegenfragen zu stellen und Annahmen zu prüfen,
  • Perspektiven und vorhandenes Wissen miteinander zu verbinden,
  • Gliederungen, Formulierungen und alternative Fassungen zu entwickeln,
  • Texte zu kürzen, zu präzisieren und redaktionell zu überarbeiten.

Dabei entstehen häufig mehrere Gesprächsschleifen. Aus einem ersten Gedanken wird eine Frage, daraus eine Struktur und schließlich ein Text. Manchmal formuliere ich selbst vor, manchmal entwickelt sich eine Passage gemeinsam im Dialog, manchmal liefert die KI einen Entwurf, den ich verändere oder verwerfe.

Worin meine Verantwortung liegt

KI ist für mich dabei kein Ersatz für eine eigene Position und keine eigenständige Autorität. Ich entscheide, welche Fragen verfolgt werden, welche Gedanken zu IFIS gehören, welche Aussagen tragfähig erscheinen und was veröffentlicht wird.

Nicht jeder einzelne Satz muss ausschließlich von mir formuliert sein. KI unterstützt mich auch bei Recherche, Strukturierung, Gegenargumenten und der sprachlichen Ausarbeitung. Jeden Artikel prüfe ich vor der Veröffentlichung inhaltlich und redaktionell, entscheide über die endgültige Fassung und trage die Verantwortung für die veröffentlichten Aussagen.

Wo Aussagen auf Forschung oder anderen externen Quellen beruhen, versuche ich, diese nachvollziehbar zu machen. Zugleich können Fehler, Verkürzungen und blinde Flecken bleiben – sowohl bei mir als auch in den Antworten der KI. Hinweise und Widerspruch sind deshalb willkommen.

Ein vorläufiger Stand

Die Texte auf IFIS sind keine abgeschlossenen Wahrheiten. Sie dokumentieren den aktuellen Stand einer länger laufenden Suche nach Zusammenhängen: zwischen Zustand und Verhalten, zwischen Menschen und ihren Bedingungen und zwischen einzelnen Problemen und den Strukturen, aus denen sie entstehen.

KI hilft mir, diese Suche schneller zu ordnen, weiterzuführen und verständlicher zu machen. Die Fragen, Entscheidungen und Verantwortung bleiben menschlich.